carl caspar haus

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

In der Gemeinde Reute entstand im Pfarrgarten ein neues Gemeindehaus als neue Veranstaltungs- und Begegnungsstelle der Kath. Kirchengemeinde.

Der Neubau wurde erforderlich, da zur Sanierung des alten Pfarrsaales ein hoher finanzieller Aufwand erforderlich gewesen wäre.

Zur Grundfinanzierung des neuen Gemeindehauses wurde daher das Gelände mit dem Pfarrsaal und dem ehemaligen Schwesternwohnheim an die Gemeinde Reute verkauft.

Um die Gesamtkosten des Neubaus zu finanzieren, die mit 1,5 Mio. incl. Ausstattung geplant waren, wurde die Gründung eines Fördervereines erforderlich.

Die Architektur des Gebäudes wurde sehr modern und zukunftsweisend vom Architekturbüro HESS - VOLK, freie Architekten, Herbolzheim geplant.

Auch wurde die kath. öffentliche Bücherei in den Neubau integriert.

 

Wer war carl caspar?
Er ist geboren am 1. Mai 1736 in
Reute und war ein einfacher Bub,
der beim Viehhüten den Tieren
die Sonntagspredigt nacherzählt hat.
Ein Pater aus dem Kloster Tennenbach bei Emmendingen hat die hohe Intelligenz dieses Buben erkannt und ihn in die Klosterschule geschickt.
Er trat später selbst ins Kloster ein, wurde Professor an der Universität Freiburg und 1782 zum Abt des Klosters Tennenbach gewählt, dem er bis zu seinem Tod am 15. August 1803 vorstand.
In den Wirren der Französischen Revolution und in der Welle der staatlichen Aufl ösung
der meisten Klöster machte sich Abt Caspar auf den Weg nach Wien, um die Erhaltung
des Klosters zu erreichen. Leider fiel dann kurz nach seinem Tod das Kloster dennoch
an den Badischen Staat.
Bei der Namensgebung war mitentscheidend, dass in der Kirche Reute noch eine
kostbare Monstranz aus Tennenbach in Gebrauch ist und ein historisches Bild des Abtes im Sitzungssaal des Rathauses hängt.
Außerdem verweist das Zifferblatt an der Unterreutemer Kirche in seinen Zeichen auf
diesen Abt.